{"id":4645,"date":"2019-08-28T11:50:32","date_gmt":"2019-08-28T09:50:32","guid":{"rendered":"http:\/\/osk.koemau.at\/tennis\/?p=4645"},"modified":"2019-12-17T18:16:57","modified_gmt":"2019-12-17T17:16:57","slug":"obergailtaler-gaestetennisturnier-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/osk.koemau.at\/tennis\/2019\/08\/28\/obergailtaler-gaestetennisturnier-2019\/","title":{"rendered":"Obergailtaler G\u00e4stetennisturnier 2019"},"content":{"rendered":"<p>Die offenen Obergailtaler Tennismeisterschaften standen heuer im Zeichen eines rekordverd\u00e4chtigen Teilnehmerfeldes, perfekten Wetter- und Platzbedingungen sowie wieder sehr fair ausgetragenen Matches. Am Ende der Woche sah man spannende Finalpartien, die mit Favoritensiegen endeten, manche davon knapper als erwartet.<!--more--><\/p>\n<p>Gregor Obernosterer und Gernot Lesiak bereitete ein rekordverd\u00e4chtiges Teilnehmerfeld keine Probleme in der organisatorischen Abwicklung. Insgesamt galt es 6 Bewerbe auszutragen und dabei auf pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde der Akteure R\u00fccksicht zu nehmen, was auch heuer wieder sehr gut gelang. Obwohl unsere Freunde aus Oberitalien dieses Jahr eine Pause einlegten, konnte mit dem aus Nieder\u00f6sterreich stammenden Jakob Schuh ein schlagkr\u00e4ftiger Spieler gewonnen werden. Das restliche Feld wurde aus heimischen Spielerinnen und Spielern gestellt.<\/p>\n<p><strong>Mixed Doppel<\/strong><\/p>\n<p>9 Doppel bestritten den Mixed Doppel Bewerb, bei dem bereits 2 Wochen vor dem Turnier eine Generalprobe an den Tag gelegt wurde. W\u00e4hrend Alex Wassermann und Marco L\u00e4ngle wie schon im Vorjahr souver\u00e4n ins Finale einzogen, mussten sich die dortigen Kontrahenten Christine und Gernot Lesiak etwas mehr abm\u00fchen und im Halbfinale das starke Doppel Ulli Mayer und Manfred Lackner im Champions-Tiebreak besiegen. Auch das Finale sollte im Tiebreak mit 10:6 entschieden werden, diesmal mit dem besseren Ende f\u00fcr die beiden Duracell-Hasen Marco und Alex. Nach gewonnenem 1. Satz mussten sie gegen die beiden gut eingespielten Lesiak den ersten Satzverlust im Turnier hinnehmen, um dann letztlich in einem spannenden Champions-Tiebreak die n\u00f6tigen nerven unter Beweis zu stellen. Am Ende hie\u00df es 6:4, 3:6 und 10:6 und der Siegerscheck ging wie voriges Jahr nach Dellach.<\/p>\n<p><strong>Herren Doppel<\/strong><\/p>\n<p>Im Herren Doppel deutete alles auf eine Neuaustragung des Finale von 2018 hin und die beiden starken Doppel Christian Rosenke\/Hannes Warmuth sowie Gernot Nu\u00dfbaumer\/Gernot Lesiak wurden dem Erwartungsdruck auch gerecht. Das spannendste und engste Match lieferte sich heuer die Begegnung Elias und Manfred Lackner gegen Markus Klaus\/Jakob Schuh ab. Nach einer hochklassigen und schnellen Partie konnten sich Lackner\/Lackner knapp im Champions Tie-Break durchsetzen, ein Erfolg der die guten Leistungen der beiden in der abgelaufenen Meisterschafts-Saison unterstrich.<\/p>\n<p>Im Finale konnte ein \u00fcber weite Strecken ungef\u00e4hrdeter als auch verdienter Sieg der beiden Aufschlags-Asse Lesiak\/Nu\u00dfbaumer beobachtet werden. Taktisch gut vorbereitet waren sie in allen offiziell gef\u00fchrten Statistiken tonangebend und konnten nach einem starken ersten Satz auch den zweiten ins Trockene bringen. Sichtlich stolz und ersch\u00f6pft wurde der Sieg bis in die Abendstunden analysiert.<\/p>\n<p><strong>Damen Doppel<\/strong><\/p>\n<p>Der Damenbewerb wurde wie voriges Jahr nicht nach Raster, sondern in einer Gruppe jeder gegen jeden gespielt. Insgesamt bleib der Eindruck h\u00e4ngen, dass hier im letzten Jahr sehr viel trainiert und ein ordentlicher Sprung gemacht wurde, wie vom kritischen Publikum mehrmals festgestellt. Den Weg ins Finale \u201eschossen\u201c sich eindrucksvoll Alex Wassermann\/Ulli Mayer und Vroni Kanzian\/Kerstin Lederer. Dort entfachte sich ein wahrer Krimi mit langen Rallys und einem Herzschlag-Finish im Champions Tie-Break. Die Paarung Kanzian\/Lederer zog das l\u00e4ngere Ende und konnte sich schlussendlich mit 10:8 behaupten, gleichbedeutend mit dem ersten Titelgewinn der Beiden bei diesem Turnier.<\/p>\n<p><strong>Herren Einzel<\/strong><\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Teilnehmerfeld startete wie gewohnt im Herren Einzel. Nachdem unsere italienischen Nachbarn heuer urlaubsbedingt die Segel streichen mussten, stand mit Jakob Schuh eine gro\u00dfe Unbekannte am Plan, der einen sehr guten ITN aus seiner Laufbahn in Nieder\u00f6sterreich aufweist, jedoch zuletzt eine l\u00e4ngere Pause einlegte. Favoritensiege bis in die Viertelfinale zeichneten den Weg durch den Turnierplan. Ein fast zweieinhalbst\u00fcndiges Marathon-Match zwischen Werner Mayer und Luca Revelant (15:13 im entscheidenden Champion Tie-Break) geh\u00f6rten dabei ebenso zu den Highlights wie der erste Turnierauftritt von Neo-Tennisspieler Marcel Zerza.<\/p>\n<p>Im ersten Viertelfinale konnte Jakob Schuh seine schnelle und pr\u00e4zise Vorhand eindrucksvoll unter Beweis stellen und gegen Gregor Obernosterer mit 6:4, 6:2 gewinnen. Der Finalist von 2017, Alexander Katschnig musste die Turnier-Klasse von Marco L\u00e4ngle anerkennen und sich nach Kampf mit 7:5, 6:4 geschlagen geben. Gernot Lesiak duellierte sich im \u201eClasico\u201c der K\u00f6tschacher Turniers mit Christian Rosenke und konnte seine heurige Sp\u00e4tform einmal mehr ausspielen. Im letzten Spiel hatte Hannes Warmuth mit Joschi Patterer wenig M\u00fche, der den ganzen Tag im Einsatz (sprich Arbeit) stand.<\/p>\n<p>Die beiden Halbfinale lieferten einiges an Spannung und tollen Ballwechsel. Im ersten konnte sich Jakob Schuh hauchd\u00fcnn mit 7:6, 7:6 gegen Gernot Lesiak durchsetzen und mit seiner kr\u00e4ftigen Vorhand ein paar sehr sch\u00f6ne Winner spielen. Gernot, dessen Taktik auf sehr guten Defensivb\u00e4llen beruhte, zeigte sich sehr geduldig und nutzte einige Fehler von Jakob. Nach mehr als 2 Stunden konnte sich schlie\u00dflich Jakob durchsetzen und seine Klasse unter Beweis stellen, was ihm im Finale jedoch teuer zu stehen kam. Im zweiten Semifinale kam es zur Neuauflage zwischen Marco L\u00e4ngle und Hannes Warmuth. Nach gutem Start deutete alles schon auf den Satzgewinn von Hannes hin, der jedoch im Verlauf k\u00f6rperlich etwas nachlie\u00df und Marco Punkt um Punkt k\u00e4mpfte. Nach Tie-Break und langen Ballrallys schnappte sich Marco den ersten Satz, der in Folge auch bei ihm k\u00f6rperlich Wirkung zeigte und sich somit zu einer hochspannenden Nervenschlacht entwickelte. Mit viel Gl\u00fcck konnte sich Hannes letztendlich im Champions Tie-Break mit 10:7 durchsetzen, bedingt durch mehrere Linienb\u00e4lle und dem Gl\u00fcck an diesem Tag.<\/p>\n<p>Das Finale stand im Zeichen der k\u00f6rperlichen Strapazen der Vortage, in dem Hannes \u00fcber etwas mehr Reserven verf\u00fcgte und Jakob nicht in sein gewohntes Spiel kommen lie\u00df. Von der Spielanlage \u00e4hnlich, gab es meist kurze, schnelle Ballwechsel. Am Ende konnte Hannes mit einem 6:3, 6:2 seinen Titel verteidigen und wieder mit nach Wien nehmen.<\/p>\n<p><strong>Damen Einzel<\/strong><\/p>\n<p>Das Teilnehmerinnenfeld bestand dieses Jahr aus 7 Damen, die wie schon im Doppel sehr \u00fcberzeugende Leistungen an den Tag legten und spannende Partien zeigten. Im ersten Halbfinale standen sich Alex Wassermann und Christine Lesiak gegen\u00fcber. Der erste Satz gestaltete sich umk\u00e4mpft und ging mit 6:4 knapp an Alex. Im zweiten Satz lie\u00df Alex ihrer Kontrahentin dann wenig Chancen und gewann diesen klar mit 6:1. Auch im zweiten Halbfinale zwischen Vroni Kanzian und Kerstin Lederer ging es hei\u00df umk\u00e4mpft in einen langen ersten Satz, bei dem man schon mit einem Tiebreak rechnete. Vroni konnte jedoch die Chance zum Break zu 6:5 nutzen und den ersten Satz danach ins Trockene bringen. Nach dieser kleinen Vorentscheidung ging der zweite Satz mit 6:1 ungef\u00e4hrdet an Vroni. Im Finale merkte man auch bei den Damen die Anstrengungen der vorhergehenden Tage und Eins\u00e4tze in mehreren Bewerben. Nach verlorenem ersten Satz (3:6) musste sich Alex Wassermann im zweiten steigern und ihre letzten Reserven abrufen um ihren Titel zu verteidigen. Schlie\u00dflich gelang es ihr, das Match zu drehen und im alles entscheidenden Champions Tie-Break mit 10:8 hauchd\u00fcnn die Oberhand zu bewahren. Sehr spannende Partien und eine gl\u00fcckliche Gewinnerin, die f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr vorgewarnt ist.<\/p>\n<p><strong>Herren Einzel B<\/strong><\/p>\n<p>Die Verlierer der ersten beiden Runden des Herren-Bewerbs hatten die Chance, ihre Niederlage zu rehabilitieren und bestritten den Herren B-Bewerb. 18 Teilnehmer und ein sehr ausgeglichenes Feld spielten zun\u00e4chst auf einen Satz, ab Halbfinale auf einen langen (bis 9). Im ersten Halbfinale zwischen dem sehr stark spielenden Manfred Lackner und Klaus Thurner stand es lange offen, ehe sich Klaus mit einer Form der Salami-Taktik (mit kleinen, wenigen Schritten zum Erfolg) durchsetzte. Im zweiten Semifinale standen sich Markus Klaus und Werner Mayer gegen\u00fcber. Markus biss sich mehrmals an Werner, der bereits die Runde davor erst nach Kampf weiterkam, die Z\u00e4hne aus. Es entwickelte sich eine temporeiche, lange Partie mit dem besseren Ende f\u00fcr Markus, der sich im Turnierverlauf enorm steigern konnte und in seine alte Form zur\u00fcckfand. Im kleinen Finale, dem letzten Spiel des Turniers konnte Markus seine Qualit\u00e4ten unter Beweis stellen und den einzigen Titel jenseits der Gail mit nach Mauthen nehmen.<\/p>\n<p>Ein besonderer Dank gilt dem OK-Chef Gregor f\u00fcr seinen ausgekl\u00fcgelten Spiel-Algorithmus und Turnierplanung sowie Gernot Lesiak als Gregor\u2019s linke Hand und Nachschubs-Offizier. Weiters dem Master-of-Grill-Disaster Klaus Thurner sowie dem Ingenieur-de-la-Fritteur Christian Webhofer. Conny Zerza f\u00fcr die Fotos der Siegerehrung sowie allen Kuchen- und Salatspendern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/1WYjuZIdJi9KBLu-F6HpPacv2mK7RMtJb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8230; hier geht&#8217;s zu den Fotos vom Turnier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die offenen Obergailtaler Tennismeisterschaften standen heuer im Zeichen eines rekordverd\u00e4chtigen Teilnehmerfeldes, perfekten Wetter- und Platzbedingungen sowie wieder sehr fair ausgetragenen Matches. 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