3-Tages-MTB-Tour 2016

Anfang Juli machten sich auch heuer wieder die Mountain Riders auf den Weg, um 3 Tage lang den Karnischen Hauptkamm mit dem Mountainbike zu bepflügen. In diesem Jahr wurden insgesamt 191 km und ca 6.400 Höhenmeter (im Aufstieg) bewältigt. Mittlerweile wird schon zum 9. Mal die Gegend rund um Sappada, Forni Avoltri, Sauris, San Stefano di Cadore und dem Lesachtal bereist und immer wieder schafft man es neue Strecken zu entdecken.

(bei der Abfahrt beim „Lamprecht Briggile“ am 01. Juli: Bernd Kristler, Oliver Kristler, Heinz Schaller, Renè Kristler und Dietmar Petschnik (Jörg Oberluggauer, unser 6. Rider, konnte in diesem Jahr berufsbedingt leider nicht mitkämpfen)

Die ersten Kilometer führten wieder durchs Lesachtal.

(die einzige Panne in diesem Jahr passierte noch am Asphalt und zwar in Oberring)

Bevor es zur Grenzüberquerung nach Italien kam, wurde noch ein kleiner Umweg nach Maria Luggau gemacht. Der Segen von „oben“ half auch heuer, denn alle Rider überstanden die Tour ohne gröbere Blessuren.

(vor der Basilika in Maria Luggau)

Dann ging es wieder zurück nach St. Lorenzen und von dort durch das Frohntal zur Ingridhütte (1.600 m) und dann zum Hochweißsteinhaus (1.867 m).

(Ankunft bei der Ingridhütte)

(kurz vor dem HWH musste das Bike erstmals geschoben bzw. getragen werden)

(das Hochweißsteinhaus auf 1.867 m)
(weiter Richtung Grenze und dem höchsten Punkt des ersten Tages …

… dem Passo Sesis auf 2.367 m)

(hier bekamen wir dann auch Besuch von einem ganz und gar nicht scheuen Murmeltier, das sich auch gleich mal an Heinzis Reifen „verging“)

(der nächste Zwischenstopp war dann die Calvi Hütte – auf 2.167 m – die man hier im Hintergrund schon erkennen kann)

Während eines kräftigen Regenschauers gönnte man sich dann auch eine ordentliche Pause in der Hütte. Die Abfahrt zum ersten Tagesziel nach Forni Avoltri (888 m) war noch relativ lang und der rutschige Untergrund war dann auch dafür verantwortlich, dass das ein oder andere Bike seinen Fahrer abwerfen musste.

(Ankunft im Hotel Scarpone in Forni Avoltri)

(am Abend gab es dann lecker Pizza, Prosciutto, Käse und auch das ein oder andere Gläschen)

Am 2. Tag führte der Weg von Forni Avoltri zunächst über 700 Höhenmeter zur Malga Tuglia (1.600 m).

(Guten Morgen !!!)
(Abfahrt beim Hotel Scarpone)
(auf dem Weg zur Malga Tuglia kommt man bei der C.ra Col Mezzodi bassa vorbei – 1164 m)

(nach kurzes Stärkung ging es dann weiter über einen schwer befahrbaren Singletrail Richtung Sella di Talm – 1625 m – …

… ehe es dann wieder hinunter Richtung Prato Carnico auf 686 m ging)

(nach dem Mittagessen in Prato Carnico erwischte uns dann ein ordentlicher Regenguss, der die Stimmung aber nicht zu senken vermochte)

18 Kilometer und 850 Höhenmeter auf Asphaltstraße standen dann bis zur Forcella Lavardet (1.530 m) am Programm, ehe der Weg dann wieder auf einer Schotterpiste abwärts Richtung Campolongo (920 m) führte. Die im Anschluss folgenden 14 Kilometer und 300 Höhenmeter nach Padola (1.218 m) waren zwar nicht mehr besonders anspruchsvoll, zehrten aber schon etwas an den Nerven, da der Tag schon sehr lang wurde.

(… endlich im Hotel D‘ La Varda in Padola)
(Start mit neuer Motivation am 3. und letzten Tag)

Von Padola ging es durch das Val di Valentino über die Almen Coltrondo (1.879 m), Rinfreddo (1.887 m) zunächst bis zum Kniebergsattel (2.329 m).

(Ankunft bei der Malga Coltrondo)

(unter dem Knieberg und noch vor dem Kniebergsattel bei der Madonnenstatue auf 2.397 m)

(nach dem Kniebergsattel folgte dann wieder eine Schiebepassage über 230 Höhenmeter zum höchsten Punkt der Tour auf 2.562 m)

(durch den Nebel, aber glücklicherweise ohne den angesagten Regen, kämpften wir uns dann wieder hinunter zum Obstanser-See und schließlich weiter zur …
… Obstanser-See-Hütte auf 2.304 m)

(der Abstieg Richtung Kartitsch war dann ebenfalls recht anspruchsvoll und bis auf die letzten Kilometer kaum fahrbar – Stufen mit zum Teil 50 cm Breite und 50 cm Höhe)
(durch das Lesachtal wieder zurück und schließlich kamen wieder alle wohlbehalten  in Kötschach-Mauthen an / den Abschlussdrink gönnte man sich in diesem Jahr im Restaurant Mühlsteiger-Reiter)


Gratulation auf jeden Fall den 5 Ridern zur gelungenen Tour 2016 !!